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Nasser neuer alter Bahnhof

19. Februar, 2008 von Moritz Alexander Heiser · Keine Leserbriefe

Dieser Winter ist ungewöhnlich trocken für portugiesische Verhältnisse. Laut Medienberichten ist er sogar der bisher trockenste seit 91 Jahren. Aber in den vergangenen Tagen bot sich in Lissabon ein etwas anderes Bild. Es schüttete bisweilen wie aus Kübeln und auf Straßen und Treppen der hügeligen Metropole bildeten sich wahre Sturzbäche. Doch es gibt auch positive Nachrichten.

Pünktlich zum vorübergehenden Einsetzen der “Regenzeit” wurde einer der zentralen Lissaboner Bahnhöfe nach Renovierungsarbeiten mit zwei Jahren Verspätung wieder eröffnet. Nach den Worten des Ministerpräsidenten José Sócrates ist das ein großes Verdienst seiner Regierung. Wenn das mal kein Grund zum Feiern ist… Viele Pendler können aus den nördlichen Problemvororten und der größten Nobelvorstadt Sintra nun wieder ohne Umsteigen direkt zum Rossio - ins Herz der Stadt - gelangen. So blieb zumindest den Pendlern und den Sintra-Tagesausflüglern in den vergangenen Tagen das regengeplagte Umsteigen in die überfüllten Busse des städtischen Verkehrsunternehmens erspart. Danke, Senhor Sócrates!

Tags: Lissabon

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