3800 Kubikmeter Kunstschnee wurden rund um den Königspalast in Stockholm verteilt. Darauf spurtete die Langlauf-Weltelite beim „Slottssprinten“. Zum fünften Mal wurde der Weltcup in Schwedens Hauptstadt veranstaltet. Im wärmsten Winter seit 250 Jahren schmolz der Schnee bei acht Grad plus förmlich unter den Langläufern davon.

Nachdem der Wettbewerb mit einem Missgeschick begann und über 150 Paar Ski aus dem Transporter des Servicechefs gestohlen wurden, lief der Wettbewerb reibungslos über die Bühne. Im Nieselregen und unter der Anfeuerung einiger hart gesottener Fans sprinteten die Wintersportler aus 20 Nationen rund um den Palast.

Der Sieg blieb fest in skandinavischer Hand. Bei den Herren siegte der Norweger Jens Arne Svartedal und bei den Damen die Finnin Virpi Kuitunen. Evi Sachenbacher-Stehle erreichte als beste Deutsche Platz 6, Claudia Nystad (geb. Künzel) wurde 10.
Auch König Carl Gustav verfolgte den Wettbewerb und übergab die Preise an die Sieger.
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