
Am 03. Juni 2008 werden innerhalb weniger Stunden ungefähr 30 Prozent der westaustralischen Gasvorräte vernichtet, als ein Kraftwerk auf der Varanus Insel explodiert. 153 Arbeiter werden evakuiert, wie durch ein Wunder wird niemand verletzt. Die Varanus Insel liegt knapp 100 Kilometer von Karratha entfernt im Nordwesten des Staates WA.
Die Ausmaße dieser Explosion werden erst nach und nach für die Bevölkerung ersichtlich, es wird wohl Monate dauern, bis wieder von einem Normalzustand gesprochen werden kann. Der Gas-Konzern Apache, der Betreiber des Kraftwerkes ließ durch einen Sprecher mitteilen, dass voraussichtlich für die nächsten zwei Monate kein natürliches Gas gefördert werden kann.
Und während Western Australias Premier Alan Carpenter die Industrie und die Bevölkerung aufruft, mit dem Gas in dieser Zeit so sparsam wie möglich umzugehen, dringen die Konsequenzen der Explosion ins alltägliche Leben vor. Am Mittwoch, den 18. Juni schließt das Schwimmbad in Fremantle, ca. 20 Kilometer südlich von Perth gelegen, da aufgrund des Gasmangels nicht mehr geheizt werden kann. Wie lange ist nicht abzusehen, was mit dem Personal der Anlage passiert, ist noch nicht klar.
Ebenso wenig ist bisher geklärt, wie es überhaupt zu einer derartigen Katastrophe kommen konnte.

Die Untersuchungen und Reparaturarbeiten dauern an.
1 Leserbrief bisher. ↓
1 Kathrin // Jun 24, 2008 at 03:56
Gluecklicherweise blieb das Schwimmbad nur voruebergehend geschlossen. Am Dienstag, den 24. Juni oeffnete es - nun etwas weniger geheizt - wieder seine Pforten.
Der Energiemangel bleibt aber nach wie vor ein ernszunehmendes Problem in WA.
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