… jedenfalls hier auf Weltläufig. Denn ich bin umgezogen und werde ab sofort aus Israels spannender Hauptstadt berichten.

Was hier alles besser ist:
- das Wetter: heiß aber trocken wegen der Höhenlage (800 Meter). Im tropischen Tel Aviv hätte ich jeden Tag den Wettbewerb zum “Mr. Wet T-Shirt” gewinnen können.
- mein Viertel: mittendrin, grün, nette Cafés, zwei Minuten Fußweg zu den Residenzen des Premierministers und Staatspräsidenten
- die Arbeitsbedingungen: In Jerusalem bin ich dichter dran an vielem, was Israel für mich interessant macht. Hier findet die Politik statt, hier ist der Konflikt täglich spürbar. Und die Westbank liegt direkt um die Ecke.
- das Stadtbild: Bauhaus hin oder her, aber TLV ist doch ganz schön hässlich. Da hätte ich auch gleich in Köln bleiben können…
Was hier alles schlechter ist:
- die Hardcore-Religiösen: Ein Drittel der jüdischen Jerusalemer sind Ultraorthodoxe, und die können ganz schön nerven! Zum Beispiel, wenn sie einen ignorieren, wenn man sie nach dem Weg fragt. Oder sie einen anmeckern, wenn man am Shabbat mit dem Handy am Ohr durch die Stadt läuft.
- das Touristen-Aufkommen: Jerusalem spricht wahlweise Francais oder American English. Thank you sooooooooo much!
- das Fahrradfahren: ungefähr so mühsam wie in San Fransisco
- die Ausgehmöglichkeiten: ungefähr das Gegenteil von San Fransisco
- der Shabbat: alles zu, wirklich ALLES!
Bald mehr an dieser Stelle!
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