
Sie sausen zwischen den Hindernissen hindurch, schrauben sich in die Lüfte, rasen zurück zur Wasseroberfläche, nur um sich Sekunden später mit einer gekonnten Wendung durch die nächsten luftgefüllten Pylone zu katapultieren. Die Rede ist vom Redbull Airrace, das in diesem Jahr zum zweiten Mal am Swan River in Perth zu Gast war. Zwölf tollkühne Piloten aus acht Nationen treten gegeneinander an, versuchen in ihren einmotorigen Kunstflugmaschinen die Bestzeit zu erreichen und liefern zusätzlich eine spektakulären Flugschau. Bis zu 370 Stundenkilometer schnell werden die bunten Flieger, die Insassen müssen dabei einen Druck von 12 G aushalten.

Den diesjährigen Sieg in Perth trug der Brite Paul Bonhomme davon; Weltmeister der “Red Bull World Series” wurde der Österreicher Hannes Arch. Damit ist er der erste Europäer, der diesen Titel gewinnt. Rennen finden alljährlich an verschiedenen Standorten statt; 2008 wurde in Abu Dhabi, San Diego, Detroit, Rotterdam, London, Budapest, Porto und Perth geflogen. Mehr als 200.000 Besucher hatten sich am Sonntag, den zweiten November am Ufer des Swan Rivers eingefunden, um den lautstarken Schauspiel zu folgen.

Seit 2006 beheimatet die Hauptstadt Western Australias das luftige Großereignis. Vor wenigen Wochen verkündete die westaustralische Ministerin fuer Bildung, Tourismus und Frauen, Dr. Elisabeth Constable, dass mit den Organisatoren und Sponsoren eine Vertragsverlängerung bis ins Jahr 2012 ausgehandelt worden sei.

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