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Blau, blau, blau blühen die Bluebells

4. Mai, 2009 von Anna Regeniter · 16 Leserbriefe

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Anfang Mai ist es soweit. Dann spielt sich in britischen Wäldern ein Spektakel ab, dass sich in keinem anderen Land der Welt in solchem Umfang beobachten lässt: die Bluebells beginnen zu blühen. Tausende von Hyazinthen verwandeln die Frühlingswälder in blaue Meere, für ein paar Wochen wird jeder Spaziergang zu einem Sinngenuss an Farbe.

Aber aufgepasst: wer leichtsinnig auf die blauen Blumen tritt, der bekommt es laut Volksmund mit dem Ärger der Feen zu tun. Und wer gar das Läuten der Glockenblütler vernimmt, um den steht es wirklich schlecht und wird, so heisst es, das kommende Jahr nicht überleben.

Aber es gibt auch pragmatischere Gründe, beim Betreten der Bluebell-Wälder vorsichtig zu sein. Obwohl die englische Hyazinthe heute noch in den meisten britischen Wäldern flächendeckend zu finden ist, zählt sie mittlerweile zu den gefährdeten Arten. Nicht nur wegen dem Verlust an altem Baumbestand in vielen Teilen Großbritanniens, sondern auch wegen der Invasion der spanischen Waldhyazinthe, einer weniger schönen und geruchslosen Variante.

In der Nähe Manchesters blühen die blauen Blumen am schönsten im Gebiet von Harcastle Crags. Standorte in anderen Gebieten Großbritanniens erfährt man vom Woodlands Trust.

Tags: Manchester

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