Paris/Clichy-sous-Bois, Ende November 2009. Auf dem Boden der Parkfläche beschreibt der Ruß ein längliches Rechteck. Der Parkplatz liegt eingezwängt zwischen Wohnblöcken, deren gräulich-beige Fassade im matten Novemberlicht noch mehr erblasst. Wir befinden uns am Ortseingang von Clichy-sous-Bois. Hier, 15 Kilometer südlich von Paris, begannen im November 2005 die Unruhen, die Frankreich und Europa in ihren Bann zogen. Nur einen Steinwurf von den Blöcken entfernt, befindet sich das Rathaus der 30.000-Einwohner-Gemeinde. Die Mairie setzt mit ihrem französischen Landhausstil einen irritierenden Kontrapunkt zur rechteckigen Architektur der direkten Umgebung.
Konservierte Aussichtslosigkeit
18. April, 2010 von Moritz Alexander Heiser (Paris) · Keine Leserbriefe
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Recherche. Reise. Paris
17. April, 2010 von Philipp Braun (Editorial) · Keine Leserbriefe
Liebe Leser,
vor einiger Zeit erhielt ich eine Nachricht von Moritz Alexander Heiser, der 2008 für weltläufig.de aus Lissabon berichtet hatte. Er wies mich auf das Destillat einer seiner Recherchereisen hin, die ihn - unterstützt durch ein Stipendium des Deutsch-Französischen Jugendwerks (DFJW) und des Pressenetzwerk für Jugendthemen e.V. (PNJ) - nach Paris geführt hatte. Das Thema: „Jugendsozialarbeit in den Pariser Vorstädten” - vier Jahre nach den Unruhen in den Banlieues.
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Einkaufen im Bildungsmarkt
24. Dezember, 2009 von Benjamin Loy (Santiago de Chile) · Keine Leserbriefe
Während der Großteil der Santiaguiner bei Temperaturen um die 35 Grad dieser Tage dem Weihnachtsfest entgegenhechelt, hält das Jahresende für die chilenischen Schulabgänger noch ein Bonbon bereit, das nicht nur über die Stimmung unterm Plastikchristbaum, sondern auch über ihre persönliche Zukunft entscheidet: die Ergebnisse der PSU.
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(L) Ost in Paris
29. November, 2009 von Nadine Beisler (Paris) · Keine Leserbriefe
In den letzten Wochen habe ich meine nationale Identität – unabhängig von der Diskussion der französischen Nationalidentität – einige Male reflektiert.
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Feindliche Übernahme
9. Oktober, 2009 von Andreas Ehrmann (Kiew) · Keine Leserbriefe
Es war wie in einem Gangsterfilm: Zwei Auftragskiller stürmen in einen Möbelmarkt, zücken ihre Pistolen und eröffnen das Feuer auf den Inhaber des Shopping-Centers. Leibwächter stellen sich ihnen entgegen. Eine wilde Schießerei. Am Ende gibt es vier Tote. Der Drahtzieher soll ein berüchtigter Unterweltboss sein. Dieser wollte vermutlich das Geschäft an sich reißen. Solche “Raider-Attacken” sind in der Ukraine keine Seltenheit. 
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Il me faut le code!
6. September, 2009 von Nadine Beisler (Paris) · 1 Leserbrief
Sehr interessant in Frankreich ist die Begebenheit, dass die Schlüsselbünde hier nicht mit so vielen Schlüsseln behangen sind wie in Deutschland. Dies beruht auf der Tatsache, dass die Haustüren vieler Appartementhäuser mit Zahlencodes gesichert sind.

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Zwei von drei: Das Prinzip des Zürcher Kultursommers.
23. August, 2009 von Laura Kroth (Zürich) · Keine Leserbriefe
Zürich ist eine übersichtliche Stadt: Eigentlich braucht Zürich für einen gelungenen Kultursommer nicht mehr als die Migros, die Zürcher Kantonalbank (ZKB) und den Tagesanzeiger. Diesen drei Institutionen verdankt Zürich zwei von drei kulturellen Großereignisse des Sommers.
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Verzweiflung, Scham und Schweigen
18. August, 2009 von Benjamin Loy (Santiago de Chile) · Keine Leserbriefe

Jedes Jahr werden in Chile rund 42 000 minderjährige Mädchen schwanger – dreimal so viele wie in Deutschland. Die Folgen dieser Schwangerschaften sind teilweise erschreckend, ihre Ursachen nicht selten Ausdruck gesellschaftlicher Überzeugungen, die mit der Realität der Jugendlichen nichts mehr gemein haben.
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Wenn der Gashund zweimal bellt…
11. August, 2009 von Benjamin Loy (Santiago de Chile) · Keine Leserbriefe

Auf der Südhalbkugel herrscht Winter - die Hochzeit für die Gasverkäufer in Santiago de Chile, wo in vielen Haushalten das Gas für Heizung, Herd und Dusche noch immer direkt aus der Flasche kommt. Das hat allerdings durchaus Vorteile und birgt nebenbei noch einige unterhaltsame Nebeneffekte…
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“Das sonnige Ende der Welt” …
8. Juni, 2009 von Laura Kroth (Zürich) · Keine Leserbriefe
… befindet sich laut meines Reiseführers im Glarnerland. Glarus ist der kleinste Kanton der Innerschweiz, eignet sich wunderbar für Wanderungen und ist von Zürich aus ein ideales Ziel für einen Tagesausflug. Und da das Wandern zur Schweiz gehört wie Fondue, Schoggi und Wilhelm Tell, schloss ich mich an einem sehr frühen Sonntag morgen ein paar erfahrenen Bergsteigern an. Schon am Vorabend hatte ich mir telefonisch eine erste Rüge eingeholt: “Du wohnst in der Schweiz und besitzt keine Wanderschuhe?” plärrt es am anderen Ende ungläubig. Egal, ich komme trotzdem mit.

