Zürich ist eine übersichtliche Stadt: Eigentlich braucht Zürich für einen gelungenen Kultursommer nicht mehr als die Migros, die Zürcher Kantonalbank (ZKB) und den Tagesanzeiger. Diesen drei Institutionen verdankt Zürich zwei von drei kulturellen Großereignisse des Sommers.
Zwei von drei: Das Prinzip des Zürcher Kultursommers.
23. August, 2009 von Laura Kroth · Keine Leserbriefe
Tags: Zürich
Ich bin nicht Stiller. Oder: The stalker I kind of wanted to have
15. März, 2009 von Laura Kroth · Keine Leserbriefe

Die transportable Wohneinheit des Stiller Stalkers
Schon vor meinem Umzug nach Zürich habe ich gern Max Frisch gelesen. Dieser war nicht nur Schriftsteller, sondern auch Architekt. So hat er beispielsweise von 1947 bis 1949 das Freibad Letzigraben im Zürcher Stadtteil Albisrieden gebaut.
Tags: Zürich
Wie ist Paris?
19. Dezember, 2008 von Philipp Braun · 1 Leserbrief

“So ist Paris”, “2 Tage Paris”, “Paris, je tàime”, “Paris, Paris”: Das sind nur ein paar der Filme, die in den vergangenen Jahren im Kino liefen und den Namen der französischen Hauptstadt im Titel trugen. So erkennt der frankophile Filmliebhaber umgehend, dass a) der Film wahrscheinlich in Paris gedreht wurde, b) der Film folglich in Paris spielt und c) der Film sofort gesehen werden will, will er seinen ebenso franzosenfreundlichen Freunden in punkto Frankreichliebe in Nichts nachstehen.
Tags: Editorial
Phantomschmerzen in der Vorhaut
7. Dezember, 2008 von Kai Schwind · Keine Leserbriefe

Norwegen hat einen Fernsehskandal. Comedian Otto Jespersen betreibt angeblich „Hetze gegen Juden“ und macht den Holocaust lächerlich.
Tags: Oslo
Die Margarine ist der Butter sein Tod, dank allen anderen.
1. November, 2008 von Laura Kroth · 5 Leserbriefe
Unterwegs in der Zürcher Innenstadt wundere ich mich über Grammatik und Geschmack Schweizer Reklame. Der Mobilfunkanbieter Orange wirbt mit dem Claim „Ich bin wer ich bin dank allen anderen“. Warum das so sein soll und ob man deshalb mit Orange telefonieren sollte, wäre die eine Frage. Die andere dringlicher: Wie steht es um die Grammatikkenntnisse Schweizer Werbetexter? Nicht besonders möchte man antworten, und das, obwohl sich auch in unserem Nachbarland Bastian Sicks Bestseller großer Beliebtheit erfreut.
Tags: Zürich
Der 85. Geburtstag
29. Oktober, 2008 von Dorte Huneke · Keine Leserbriefe
Fahnenhersteller in der Türkei müsste man sein. Dann kann einem auch eine globale Finanzkrise nichts anhaben. Die türkische Republik feiert ihren 85. Geburtstag, und alles ist rot und auf der Straße.



Tags: Istanbul
Auch Mut macht schön - nicht nur der Haarfön.
23. Oktober, 2008 von Laura Kroth · 2 Leserbriefe

Zürcher Street Poetry
Jeden Morgen auf dem Weg zur Arbeit laufe ich an diesem Reim vorbei. Jemand hat ihn auf eine weiße Pappwand gekritzelt, die am Zürcher Hauptbahnhof zur Absperrung einer Baustelle dient. Und er bringt mich jedes Mal auf’s Neue zum Schmunzeln. Denn auch ich fege seit Kurzem jeden Morgen gut gefönt über die Bahnsteige. Der Arbeit wegen bin ich nach Zürich gekommen, so wie viele andere Deutsche zuvor. Ob das mutig war und schön machen soll?
Tags: Zürich
Feminismus in Europa (IV): England
22. September, 2008 von Anna Regeniter · Keine Leserbriefe

Die Alphamädchen der 70er sind alt geworden. Germaine Greer und Erica Jong wettern weiter, aber die heutigen Mädchen kennen kaum noch ihre Namen. Sie haben Namen wie Angrygrrrl oder DeadMenDon’tRape und kleben Sticker auf die nackten Seite-3-Girls der Boulevardpresse. Dem Mainstream jedoch sind sie weder modern noch cool genug.
Tags: Manchester
Tel Aviv heißt jetzt Jerusalem…
13. September, 2008 von Daniel Schwitzer · Keine Leserbriefe
… jedenfalls hier auf Weltläufig. Denn ich bin umgezogen und werde ab sofort aus Israels spannender Hauptstadt berichten.

Was hier alles besser ist:
- das Wetter: heiß aber trocken wegen der Höhenlage (800 Meter). Im tropischen Tel Aviv hätte ich jeden Tag den Wettbewerb zum “Mr. Wet T-Shirt” gewinnen können.
Tags: Jerusalem
Feminismus in Europa (III): Portugal
12. September, 2008 von Moritz Alexander Heiser · Keine Leserbriefe

Während in Deutschland über das Dekolleté der Kanzlerin und einen modernen Feminismus diskutiert wurde, treten die Frauen in der portugiesischen Öffentlichkeit deutlich leiser in Erscheinung: Die Feministinnen machen sich rar im Jahr 34 der portugiesischen Demokratie und selbst Frauen in Führungspositionen muss man hier mit dem Fernglas suchen.
Tags: Lissabon